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Mittel gegen Haarausfall

Hatte man vor den 90ziger Jahren Haarausfall, so war man dem meist Hilflos ausgeliefert, da es bis dato kein wirklich erprobtes und wirksames Mittel dagegen gab. Heutzutage ist die Pharmaindustrie weiter in der Erforschung und kann mittlerweile einige viel versprechende Präparate vorweisen die dem Mann bei diesem Kampf unterstützen!

Wie definiert sich Haarausfall eigentlich?

Wer morgens beim Kämmen die üblichen Haare im Waschbecken findet, sollte sich noch keine Gedanken über Haarausfall machen müssen. Der normale Haarverlust beim Menschen liegt weit über einhundert Haare am Tag und dieses Defizit wird durch den normalen Haarwuchs wieder ausgeglichen, so dass man hier nicht wirklich von Haarausfall sprechen kann. Erst wenn es zu starkem übermäßigem Haarausfall kommt, den man merklich an der Anzahl der Haare und der Schütterheit des Deckhaars sieht, wird von einem krankhaften oder erblich bedingtem Haarausfall gesprochen. Dieses tritt im Durchschnitt bei jedem dritten Mann auf. Die Medizin unterscheidet bei Haarausfall unter dem erblich bedingtem Haarausfall, bei dem meist die ersten sichtbaren Merkmale die so genanten Geheimratsecken sind. Dem kreisrundem Haarausfall bei dem eine kahle Stelle meist am Hinterkopf in Form eines Kreises entsteht. Und dem Diffusem Haarverlust, bei dem unregelmäßige Stellen am ganzen Kopf Haare verlieren.

Wo liegen die Möglichkeiten der Selbsthilfe bei Haarausfall ?

Der Mensch der vom Haarausfall betroffen ist kann gegen diese Auswirkungen selber leider wenig unternehmen, deshalb muss hier von Spezialisten rat eingeholt werden, da Haarausfall nicht immer erblich bedingt ist sondern auch oftmals ein Vorbote von anderen Krankheiten sein kann. Somit sollte, wer sich kein Toupet oder eine neue Kurzhaarfrisur zulegen möchte oder sich einer teure Haartransplantation unterziehen will, mit seinem Hausarzt oder Dermatologen darüber sprechen welche medizinischen Alternativen es gibt.

Androgener Haarausfall

Man spricht hier auch vom erblich bedingten Haarausfall. Hierbei ist beim Mann eine Überempfindlichkeit gegen das männliche Geschlechtshormon Testosteron verantwortlich, dessen Auswirkungen sichtbar werden in starkem Haarverlust. Deshalb sind die ersten Erscheinungen dieses Haarverlustes oft schon bei jungen Männern zu sehen. Hierbei entstehen dann die Geheimratsecken und die kahlen Stellen am Hinterkopf. Frauen sind von diesem Krankheitsbild nur seltener betroffen, da es seltener zu Reaktionen gegen die von der Frau produzierten Hormone gibt, die sich im Haarverlust bemerkbar machen.

Kann man Haarausfall Stoppen?

Wer rechtzeitig mit einer medikamentösen Behandlung anfängt, kann den Haarausfall bis zu einer gewissen Grenze eindämmen und im Besten Fall zu einem kompletten Stillstand des Verlustes kommen. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass ein Schutz gegen den weitergehenden Verlust des Haupthaares nur durch eine kontinuierliche Anwendung der Medikamente aufrecht erhalten werden kann. Man unterscheidet zwischen der Anwendung mit Haartonikum und Medikamenten. Im besten Falle kann eine Kombination beider Substanzen angewendet werden um somit eine effektive Wirkungsweise beider Anwendungsmethoden zu vereinigen. Die wirksamsten Präparate hierbei sind aber verschreibungspflichtig und dementsprechend mit Kosten verbunden. Nur wer sich wirklich über die Kosten im klaren ist, die auf einem während solch einer Behandlung zukommen, sollte sich auf diese Art der Therapie einlassen. Lesen Sie hier Erfahrungen von Anwendern

Welche Wirkstoffe helfen bei Haarausfall!

Als Tinktur zum auftragen auf die Kopfhaut bekommt man in der Apotheke 17-Alpha-Estradiol welches eine Umwandlung des Testosteron verhindern soll, diese Tinktur ist rezeptfrei und kann meist bedenkenlos angewendet werden. Als zweites Präparat kann man für die äußerliche Anwendung Minoxidil anwenden, wobei hier zwar die Wirkung in klinischen Tests bestätigt worden ist, aber noch nie die Wirkungsweise. Es wird angenommen dass Minoxidil die Durchblutung der Kopfhaut unterstützt und somit die Haarwurzel besser versorgt wird.

In Tablettenform gibt es bis jetzt nur das Medikament Propecia, welches in vielen unabhängigen Studien seine Wirkungserfolge bewiesen hat und mit Sicherheit die effektivste Wahl bei der Behandlung von Haarausfall ist! Propecia ist nur beim Mann anwendbar!

 

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